Anreise
Die Charterbasis befindet sich in der Marina Veruda in Pula an der Südspitze Istriens. Unser Stützpunkt liegt an Steg 14. Für die Anreise kommen insbesondere der eigene Pkw oder ein Flug zum Flughafen Pula infrage.
Mit dem Auto nach Pula
Pula ist für einen Segelurlaub in Kroatien aus Deutschland vergleichsweise komfortabel mit dem eigenen Auto erreichbar. Zur groben Orientierung: Von München nach Pula sind es rund 600 Kilometer, ab Frankfurt etwa 1.000 Kilometer und ab Hannover gut 1.200 Kilometer. Gerade für Crews mit viel Gepäck oder umfangreichem Proviant ist die Anreise mit dem Pkw besonders praktisch, da sich alles ohne zusätzliches Fluggepäck direkt bis zur Marina transportieren lässt.
Bei der Ankunft können Sie Ihr Gepäck zunächst direkt am Steg ausladen. Anschließend wird das Fahrzeug auf einem größeren Parkplatz innerhalb der Marina abgestellt. Das Parken auf dem Marinagelände ist kostenpflichtig. Da sich die Gebühren ändern können, empfehlen wir, die aktuellen Tarife vor der Anreise direkt bei der Marina zu prüfen. Außerhalb der Marina stehen zudem kostenfreie Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Das Marinagelände ist gesichert beziehungsweise überwacht.
Vom Flughafen Pula zur Marina Veruda
Vom Flughafen Pula erreichen Sie die Marina Veruda mit dem Taxi in der Regel in etwa 20 Minuten. Gern organisieren wir diesen Transfer auf Wunsch für Sie. Je nach Personenzahl kostet die Fahrt etwa 45 bis 55 Euro. Für Crews, die nach Pula fliegen, bleibt der Transfer somit angenehm unkompliziert und führt ohne lange Weiterreise direkt zur Charterbasis.
Versorgung und Yachtübernahme
Die Marina Veruda bietet Ihnen die wichtigsten Einrichtungen für den ersten und letzten Chartertag direkt vor Ort. Dazu zählen ein Supermarkt, ein Restaurant, eine Bar, mehrere Sanitärgebäude sowie ein Pool. So können Sie nach Ihrer Anreise in Ruhe ankommen, sich versorgen oder die Zeit bis zur Yachtübernahme entspannt innerhalb der Marina verbringen.
Proviant vor dem Ablegen einkaufen
Lebensmittel, Getränke und den Grundbedarf für die ersten Tage sollten Sie möglichst vor dem Ablegen an Bord bringen. Der Supermarkt direkt in der Marina erspart Ihnen dafür einen zusätzlichen Weg in die Stadt. Wie umfangreich Ihr Einkauf ausfällt, hängt von Ihrer geplanten Route ab: Wer regelmäßig Häfen und Orte anläuft, kann unterwegs jederzeit ergänzen. Bei mehreren Nächten in Buchten empfiehlt sich hingegen eine entsprechend großzügigere Planung.
Die Zeit bis zur Übergabe sinnvoll nutzen
Falls Ihre Yacht bei der Ankunft noch nicht übergabebereit sein sollte, können Sie die Wartezeit für den Einkauf, eine Mahlzeit, einen Kaffee oder eine kleine Pause am Pool nutzen. Auch die Sanitäranlagen befinden sich direkt innerhalb der Marina.
Warum die vereinbarte Übergabezeit wichtig ist
Nach einer Vorcharter wird jede Yacht zunächst kontrolliert und gereinigt. Je nach Zustand werden zudem technische Arbeiten oder weitere Vorbereitungen durchgeführt, bevor die nächste Crew an Bord gehen kann. Maßgeblich ist daher stets die im Chartervertrag beziehungsweise in Ihrer BaseInfo angegebene Übergabezeit. Eine frühere Ankunft in der Marina bedeutet deshalb nicht automatisch, dass auch die Yacht früher übernommen werden kann.
Rückkehr und Tanken
Für die Rückkehr zur Charterbasis ist die Lage der Tankstelle besonders komfortabel: Sie befindet sich direkt an der Hafeneinfahrt der Marina Veruda. So kann die Yacht noch vor dem endgültigen Einlaufen betankt und anschließend direkt zurück an den Liegeplatz gebracht werden.
Genügend Zeit für die Rückkehr einplanen
Planen Sie den letzten Schlag so, dass ausreichend Reserve für das Tanken, die Einfahrt in die Marina, das Anlegemanöver und die anschließende Rückgabe bleibt. Gerade an den üblichen Rückkehrtagen kann es an der Tankstelle zu Wartezeiten kommen. Auch Wind und Wetter beeinflussen, wie zügig die letzten Seemeilen und Hafenmanöver tatsächlich zu bewältigen sind.
Die für Ihre Charter geltenden Rückkehr und Rückgabezeiten entnehmen Sie bitte Ihrem Chartervertrag beziehungsweise der BaseInfo. Richten Sie Ihre Route am letzten Tag an diesen Vorgaben aus und vermeiden Sie Etappen, die nur unter idealen Bedingungen rechtzeitig zu schaffen wären.
Erholung und Umgebung
Restaurant, Bar und Pool machen die Marina Veruda auch in den Stunden rund um Anreise und Yachtübernahme besonders angenehm. Wer nach der Fahrt nicht mehr in die Stadt möchte, kann innerhalb der Marina essen, etwas trinken oder sich ausruhen und bleibt dabei ganz in der Nähe der Charterbasis.
Pula vor oder nach dem Törn entdecken
Für einen freien Nachmittag oder Abend lohnt sich ein Besuch im historischen Zentrum von Pula. Vor allem das römische Amphitheater zählt zu den markantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Altstadt, die Gastronomie und weitere historische Bauwerke lassen sich wunderbar bei einem entspannten Stadtbummel erkunden. Das bietet sich sowohl an einem frühen Anreisetag als auch am Abend nach Ihrer Rückkehr an, sofern Ihr Reiseplan genügend Zeit lässt.
Baden rund um Pula
Wenn Sie vor der Yachtübernahme oder vor Ihrer Heimreise noch ans Wasser möchten, finden Sie an der Küste von Pula verschiedene Strände und Badestellen. Besonders naheliegend sind die Küstenabschnitte rund um Verudela. Für einen kurzen Aufenthalt ist das meist deutlich praktischer als ein größerer Ausflug ins Hinterland.
Kap Kamenjak als zusätzlicher Ausflug
Wenn Sie vor oder nach der Charter mehr Zeit mitbringen, empfiehlt sich die Halbinsel Kap Kamenjak bei Premantura südlich von Pula. Die reizvolle Küstenlandschaft mit zahlreichen Buchten und Bademöglichkeiten eignet sich eher für einen halben oder ganzen zusätzlichen Urlaubstag als für eine kurze Wartezeit vor der Yachtübernahme. Kamenjak lässt sich daher ideal in eine Anreise am Vortag oder in einen verlängerten Aufenthalt nach dem Segeltörn einbinden.
Törnrichtungen ab Pula
Pula eröffnet Ihnen für einen Yachtcharter in Kroatien verschiedene Törnprofile mit ganz unterschiedlichem Charakter. Innerhalb einer Woche können Sie die Kvarner Bucht mit gut planbaren Etappen erkunden oder bewusst mehr Seemeilen zurücklegen. Zwei Wochen schaffen zusätzliche Freiheit und ermöglichen je nach Crew und Wetter auch Routen deutlich weiter in den Süden.
Eine Woche entspannt unterwegs
Für Familien und Crews, die kürzere Tagesetappen bevorzugen, bietet sich eine Route durch die Kvarner Bucht an. Mögliche Stationen sind Kap Kamenjak, Medulin, Unije, Mali Lošinj, Cres und Osor. Unser bewährter Törnvorschlag umfasst etwa 95 Seemeilen. So bleibt neben dem Segeln vergleichsweise viel Zeit für Badestopps, Landgänge und frühe Ankünfte am Tagesziel.
Eine Woche sportlich segeln
Wenn Sie einen größeren Teil des Tages unter Segeln verbringen möchten, lässt sich innerhalb einer Woche deutlich mehr Strecke machen. Eine mögliche Runde führt von Pula über Medulin und Mali Lošinj weiter nach Rab, Punat auf Krk, Cres und Unije. Mit rund 185 Seemeilen ist der Segelanteil hier spürbar höher als auf der entspannten Variante. Die Tagesetappen fallen länger aus, entsprechend bleibt weniger Zeit für ausgedehnte Landgänge.
Zwei Wochen Kvarner und Istrien
Zwei Charterwochen eröffnen deutlich mehr Spielraum, ohne dass Sie jeden Tag lange Strecken segeln müssen. Cres, Lošinj, Osor, Rab, Ilovik und Unije lassen sich mit zusätzlichen Stopps wunderbar verbinden. Auch Rovinj an der istrischen Westküste kann in die Planung aufgenommen werden. Eine unserer entspannteren Zweiwochenrouten umfasst rund 150 Seemeilen. Die zusätzliche Zeit macht es leichter, bei ungünstigem Wetter einen Hafentag einzulegen oder länger in einer Bucht oder Altstadt zu verweilen, ohne im Anschluss mehrere lange Etappen aufholen zu müssen.
Zwei Wochen Richtung Süden und in die Kornaten
Ambitionierte Crews können Pula auch als Ausgangspunkt für einen längeren Törn in Richtung Süden wählen. Eine mögliche Route führt über die Kvarner Region weiter nach Zadar, Molat und Dugi Otok bis in den Nationalpark Kornaten und anschließend über Silba, Ilovik und Cres zurück nach Pula. Mit etwa 305 Seemeilen verlangt eine solche Runde deutlich längere Etappen, eine konsequente Wetterbeobachtung und eine sorgfältige Planung der verbleibenden Strecke.
Welcher Törn passt zu Ihrer Crew?
- Eine Woche, entspannt: Kvarner Bucht, Cres und Lošinj mit kürzeren Etappen und mehr Zeit an Land.
- Eine Woche, sportlich: längere Runde über Rab und Krk mit deutlich höherem Segelanteil.
- Zwei Wochen, entspannt: mehr Inseln, Buchten und Landgänge bei größerer zeitlicher Reserve.
- Zwei Wochen, ambitioniert: längere Etappen Richtung Süden, zum Beispiel bis in die Kornaten.
Diese Routen dienen der Orientierung und sind nicht als fester Fahrplan zu verstehen. Wind, Wetter, Crew-Erfahrung und persönliche Interessen bestimmen die endgültige Törnplanung. In der nördlichen Adria zählen insbesondere Maestral, Bora und Jugo zu den Windsystemen, die bei der täglichen Routenentscheidung berücksichtigt werden sollten.