Oceanis 46.1 Bruno

Oceanis 46.1 Bruno

Segelyacht Oceanis 46.1 Bruno, Baujahr 2020, liegt in Marina Flensburg Sonwik, Schleswig-Holstein, Deutschland. Die Yacht verfügt über 4 Kabinen, bietet Platz für 8 + 2 Personen und hat 3 Toiletten.

Yacht ID

235

Charterbasen

Marina Flensburg Sonwik, Deutschland

Yachttypen

Segelyacht

Yachtmarke

Bénéteau

Yachtmodell

Oceanis 46.1

Yachtname

Bruno

Baujahr

2020

Großsegeltyp

Lattengroß

Genuatyp

Lattengroß

Steuerungstyp

2 Steuerräder

Anzahl der Ruderblätter

2

Antriebsart

SAILDRIVE

Länge

14.60 m

Breite

4.50 m

Tiefgang

1.75 m

Motor

1 x 57 hp

Kabinen

4

Kojen

8 + 2

WC

3

Kraftstofftank

200 l

Wassertank

570 l

Premium-Ausstattung

Elektrische Toilette
AUSSTATTUNG
Bordküche
Backofen
Gas-Kocher
Kühlschrank
Tiefkühlfach
Warmes Wasser
Wasserpumpe
Deckausrüstung
Cockpittisch
Elektrische Ankerwinde
Flachkiel
Heckdusche
Teak im Cockpit
Interieur
absenkbarer Salontisch
Elektrische Toilette
LED lights
Ventilatoren in allen Kabinen
Komfort
Cockpit Kissen
Decksliegepolster
Fliegengitter
Navigation
AIS
AIS class B transponder
Autopilot
Composite Steuerrad
Echolot
GPS Kartenplotter - Cockpit
Helm station
Tachometer
Windmesser
Segel
Elektrische Fallwinschen
Lazy bag
Lazy jacks
Winsch
Sicherheitsausrüstung
Automatische Schwimmweste
Lifelines
UKW Funk
Unterhaltung
FUSION sound system
Radio CD-Spieler
TV + DVD
Yachtelektrik
USB Stecker
SERVICES
140 €

10 € je Meter. Ab 0,50m wird aufgerundet. Ab 0,49 Meter wird abgerundet. - An der Basis zahlbar

pro Buchung

100 €

Anreise 10pm am Vorabend. - An der Basis zahlbar

pro Buchung

140 €

zahlbar vor Ort - An der Basis zahlbar

pro Buchung

15 €

Pyro-Schein - Wenn kein Pyroschein vorhanden, online-Einweisung vor Törnbeginn - Jetzt zahlbar

pro Buchung

ZUSÄTZLICHE EXTRAS
100 €

Erste Woche Einzelpreis. Jede weitere Woche 50% - An der Basis zahlbar

pro Woche

100 €

Erste Woche Einzelpreis. Jede weitere Woche 50% - An der Basis zahlbar

pro Woche

48 €

Laken, Kissen, Decke, Bezüge, Handtuch groß & Handtuch klein - An der Basis zahlbar

pro Set

100 €

Erste Woche Einzelpreis. Jede weitere Woche 50% - An der Basis zahlbar

pro Woche

YACHTBASIS

Marina Flensburg Sonwik, Deutschland

Kalender

Empfohlen von

Dirk Kadach

Die Oceanis 46.1 „Bruno“ bietet richtig viel Platz an Deck und eine riesige Badeplattform – perfekt zum Chillen nach dem Segeln. Dank der cleveren Schotführung ist das Boot easy auch mit kleiner Crew zu handeln. Durch das breite Heck braucht man beim Anlegen in engen Boxen ein bisschen Feingefühl – mit Bugstrahlruder aber gut zu bewältigen!

Gästebewertungen

Jan Halves

19.08.2026
Wir haben die Segelyacht Bruno von Flensburg im Sommer 2026 rund 400 sm gesegelt und das Schiff macht Spaß. Wir konnten bei 5 Windstärken bis zu 9,4 kn Speed erreichen und dies ist für einen schwimmenden XXL-Wohnwagen wirklich fein.

Innen ist das Schiff im altersgemäßen Zustand, es gibt also einige Kratzer etc. - aber es funktioniert alles. Die Bruno ist komplett ausgestattet, dies haben wir schon bei anderern Verchaterterern anders erlebt.

Wir waren sehr unglücklich mit dem Plotter, dieser setzte aus und brauchte lange, um ein GPS-Signal zu finden. Ohne eigene Navigation wäre es ziemlich dumm gewesen, da man sich doch auf die digitalen Helfer verlässt.

Wir hatten ein Beiboot dazugebucht, machte keinen Sinn, da der Stanort wirklich sehr kleine Beiboote für 2 Personen nur anbietet. Bei acht Personen auf dem Schiff hätten wir einen endlosen Pendelservice beim Ankern aufziehen müssen.

Für Polster muss man vorher fragen, wurde uns nachher gesagt.

Vorher auch klären, was bedeutet Basis-Paket/Reinigung. Wir hatten hier mit einem Bootsmann unfreundliche Worte am Ende der Reise, dieser kannte die neuen Bedingungen scheinbar nicht. Der Standortleiter hat dies gut moderiert.

Die Bruno ist für Dänemark ein größeres Schiff, wir haben trotz Hochsommer immer Platz gefunden: im Päckchen, mal in der Marina und nicht im alten Hafen. In der Marina Minde ist der Steg der Tankstelle 15 m und die Segelyacht 14,6, ist eben eine kleine Herausforderung.

Wir hatten einen feinen Urlaub, Middelfart und Svendborg waren unsere Hafen-Favoriten.

Peter Zoss

23.07.2023
In weiten Teilen kann ich mich dem Kommentar von G. Pöhls anschliessen. Wir waren zu neunt auf dem Schiff, zwei davon waren Kinder. Nicht alle fanden um den Tisch im Salon Platz zu essen.

Wir hatten während unserer Zeit recht viel Wind, gelegentlich wurden die 8 Bf geknackt. Bei viel Wind fuhren wir oft nur mit dem Vorsegel und erreichten auch so über 7 kn Speed. Die 10er Marke haben wir nie geknackt (9,?? war das Maximum). Auch bei viel Wind und Welle hatten wir nie ein unsicheres Gefühl.

Die Liegen unter der Sprayhood sind eine Bombe! Da wurden von der 13-jährigen Enkelin vier Harry Potter Bände in zwei Wochen verschlungen!

Der Magnetkompass in der Mitte des Cockpits ist ein Witz. Der Plotter zeigte zwar das "Heading" auch an, dieses musste allerdings stark angezweifelt werden. Weiss der Geier, wo der Geber sitzt und nicht kompensiert ist. Eine Ablenkungstafel müsste erstellt werden, sind doch Abweichungen je nach Kurs bis plus/minus 10° möglich. Der COG zeigt dann schon die wahreren Werte.

Die Grösse des Kartentisches ist unterirdisch, finden doch nicht mal die Kartensätze Platz darin. Sie sind in der Sitzbank am Salontisch verstaut.

Der Plotter - leider nur auf der Stb-Seite - reklamiert oft, dass er kein GPS-Signal habe. Dadurch, dfass nur ein Plotter ist, kann das Steuern auf der Bb-Seite praktisch vergessen werden, besonders, wenn ein vorgegebener Kurs gesteuert werden soll. Zum Glück hatten wir zwei Jungs dabei, die sich in IT gut auskennen. Sie konnten die Anzeige so einstellen, dass das wichtige sichtbar war und auf dem Tablet am Kartentisch die Anzeige gespiegelt wurde und sogar von hier aus angepasst werden konnte. Die 2 Geräte kommunizieren einwandfrei (wenn man weiss, wie es geht. Der Bootsmann ist hier überfordert).

Thema AIS: Eine wunderbare Sache! Wir hatten immer Empfang von AIS-Signalen anderer Schiffe (so der Funk eingeschaltet ist). Aber die Bruno weigerte sich beharrlich, ihr eigenes Signal auszusenden. In Heiligenhafen wurde der Fehler bei der Übernahme des Schiffes zwar korrigiert, ganze 2x wurde das Signal gesendet, danach war wieder Ruhe. AIS ist Sicherheitsrelevant! Der Radarreflektor ist zwar schön, aber ein gesendetes AIS-Signal ist 100-Mal besser! Meine Bitte an die Technikcrew des Vercharterers: drauf schauen, dass das Ding zuverlässig geht!

Die zwei Ruderblätter sind sehr gewöhnungsbedürftig. Zum Manövrieren ist mir ein Ruderblatt deutlich sympathischer, kann doch so ein kurzer Gas Stoss durch Legen des Ruders das Heck in die eine oder andere Richtung bewegt werden.

Der Bulle und die zwei dazu gehörenden Rollen sind nicht brauchbar. Soll der Bulle seine Aufgabe mal wahrnehmen müssen, fliegen die zwei winzigen Schäkel weg und der Baum geht auf die andere Seite. Und Befestigungspunkte für die zwei Schäkel gibt es sowieso nicht. Ich habe mir ausgeholfen, indem ich zwei kräftige Schäkel besorgte, diese im Wantenspanner der Unterwanten befestigte und die Leine des Bullen da durchgezogen habe. Beim räumlichen Segeln und vor dem Wind ist bei mir der Bulle Pflicht!

Die Rollvorrichtung des Vorsegels hat nicht richtig funktioniert. Mehrmals sprang beim Abrollen des Vorsegels die Reffleine nach oben aus der Aufwickelrolle und wickelte sich um das Segel. Um das zu klarieren muss die ganze Leine ausgefädelt werden um anschliessend richtig aufgewickelt und wieder eingefädelt zu werden. Gut haben wir das bereits bei wenig Wind feststellen können. Wir haben dann beim Ausrollen des Vorsegels die Leine immer von Hand geführt, so dass sie sauber auf die Rolle lief - es musste also immer jemand auf den Bug! Eine zusätzliche letzte Leitrolle für die Leine hätte das Problem gelöst. Ich hoffe, dass es nun so ist.

Die Winschen ganz achtern sind wohl Mode geworden - aber praktisch sind sie nicht. Der Steuermann kann wohl alles selber machen, dafür wird es der Restcrew langweilig. Will jemand anderes als der Steuermann / die Steuerfrau die Fockschoten bedienen, bedarf es grosser Gelenkigkeit - und das einzustellende Segel befindet sich nun im Rücken. Es braucht eine weitere Person, die sagt, wann das Segel genug dicht genommen ist.

Als Zusammenfassung kann ich die Worte von G. Pöhls wiederholen:

Für Schönwettersegler und Komfortfetischisten ein tolles Boot mit guten Segeleigenschaften. Für die Kritikpunkte kann das Boot selbst nichts, der Vercharterer sowie nicht. Die Landcrew des Vercharterers steht immer bereit, um etwaige Probleme auszuwetzen.

G. Poehls

02.05.2023
Das Boot bietet ein beeindruckendes Platzangebot unter Deck wie an Deck und sehr angenehme Segeleigenschaften. Ich schließe mich den Einschätzungen der anderen Kommentare an. In meinen Worten / denen meiner Crew (wir waren zu acht) könnte man wohl 7 bis 8 von 10 Punkten vergeben:

Vier Nasszellen sind ganz nett als Stauraum (wir reduzieren unseren Auwand, indem wir die Hygienesiegel der Charteryachten seit Jahren nicht antasten.) Niemand von uns hätte gelitten, wenn die eine oder Nasszelle zugunsten eines Navigationsplatzes gestrichen worden wäre, der den Namen verdient. Immerhin haben wir zu acht gut am Salontisch platz gefunden. Mit Maximalbelegung (10) wäre das allerdings sportlich geworden. (Vielleicht würde eine 10er-Crew an dieser Stelle gerne eine weitere Nasszelle opfern? ;) ) Schön im Komfortbereich ist das viele Tageslicht, das durch die vielen Fenster hereinflutet. Die Fenster, die unterwegs gelegentlich unter die Wellen schneiden, sind ein faszinierender Blickfang und die Liegeflächen unter der Sprayhood neben dem Niedergang habe auch ich als Skipper gelegentlich genossen.

Das Boot geht gut voran - auch wenn es meine bisher längste Charteryacht war, glaube ich, dass es unter flott zu verbuchen ist, wenn wir regelmäßig über 8 kn unterwegs waren und gelegentlich die 10er-Marke geknackt haben. Sie liegt dabei immer angenehm neutral auf dem Ruder und wird nur unlenkbar, wenn die Segelfläche nicht rechtzeitig verkürzt wurde. Gleichwohl versucht sie nicht unwirsch in den Wind zu schießen, sondern mag nur einfach nicht mehr recht abfallen. Einfach Reffen und das Thema ist erledigt und wegen der dann wieder besseren Steuerbarkeit verliert man nicht mal ernsthaft an Fahrt. Das hat großen Spaß gemacht.

Warum nur 8 von 10 Punkten?

1. Wie angedeutet: Ein Boot dieser Größenordnung verdient einen nennenswerten Navigationsplatz. Oder anders: Auf dem Achterdeck eines Piraten ist mehr platz für eine Karte!

2. Ich habe gerade eine offene Nussschale von 4,60m erstanden und halte Ausschau nach einem geeigneten Kompass. Da gibt es ein Modell von Plastimo, das ich nach Betrachtungen im Internet ausgeschlossen habe: Ich glaubte nach meiner Einschätzung, die Rose sei zu klein, um sie gut abzulesen und ich hätte dafür gerne außerdem versetzte Steuerstriche. Wer hätte es gedacht? Bruno hat genau diesen (für meinen "460er" auf Basis meiner Einschätzung verworfenen) Kompass als Steuerkompass montiert. ... und hat meine Einschätzung für die Nussschale bestätigt. Auf Bruno verliert er sich geradezu und wer danach steuern WOLLTE, müsste sich in die Mitte zwischen die Räder stellen, um überhaupt den Steuerstrich sehen zu können. Das sieht ziemlich lustig aus, ist aber unpraktikabel.

3. Ich muss noch etwas weiter auf der nautischen Praktikabilität herumreiten, aber fürs Segeln hatten wir schließlich gechartert. Fürs richtige Verständnis: Ich liebe die klassische Navigation und muss immer etwas an mich halten, die modernen Hilfen nicht zu sehr abzuwerten. Allerdings: Der - eine(!) - installierte Plotter ist in Format und Lichtstärke auch für mich etwas minimalistisch unterwegs und begann auf unserem ersten probeschlag auch noch zu maulen, er habe kein GPS-Signal. Damit könnte ich noch leben, denn weniger ist mehr und es war ein enthusiastischer Jungsegler dabei, der richtig "Bock" hatte, sich auch mit der Navigation auseinanderzusetzen. Ausschalten und klassisch navigieren. Aber: Eine selbstständige, leicht lesbare Anzeige für z. B. Tiefe und Geschwindigkeit - wie sie inzwischen sogar auf kleineren Yachten meist beiderseits verfügbar ist - fehlte auf Bruno gänzlich. Und ja, es gibt ein Tablet an Bord, das seinerseits auch bei der Navigation unterstützen könnte, allerdings: siehe oben. Wir wollen doch segeln und uns nicht mit der Einarbeitung in Elektronik herumärgern.

4. Analog zu der allgemeinen Ausbaufähigkeit des nautischen Aspekts auf Bruno würden wir uns noch rote - oder zumindest differenzierter schaltbare - Beleuchtung unter Deck wünschen: Wenn man im Dunklen steuert, ist die Festtagsbeleuchtung unter Deck eine wesentliche Störung, Die Schotten zu schließen reduziert das Licht wenig aber die Kommunikation mit dem Navgast erheblich und der braucht das Salonlicht, denn eine eigene Lampe hat er auch nicht bekommen.

Noch ein Punkt muss erwähnt werden, weil es nicht das erste Mal war, dass wir Saisonersteinsetzer eines eilig zu Wasser gelassenen Boots gewesen zu sein scheinen: Einige Leinen waren recht schwergängig. Das hat sicher Ursachen, die auf einem sehr liebevoll gepflegten Boot wahrscheinlich unbekannt wären, aber die arme Bruno muss ja das Leben einer Charteryacht führen. Ein Großfall, das wir unterwegs ersetzen mussten, kann man unter interessanter Herausforderung verbuchen, es kann aber auch bös ins Auge gehen und ob man sich dann unbürokratisch darauf einigt, dass der Skipper immerhin keine schlechtere Materialprüfung gemacht hat als Vercharterer und der Eigner . . . Wer weiß! . . . Und die Großfallklemme rutscht immer noch!

Zusammenfassung: Für Schönwettersegler und Comfortfetis ein tolles Boot mit tollen Segeleigenschaften. Für die Kritikpunkte kann das Boot selbst nichts und die Landcrew des Vercharterers stand schnell bereit, um Themen (wie den nöligen Plotter oder Spiel in der Ruderanlage) auszuwetzen.

Reiner Eberle

04.10.2021
Sehr moderne und komfortable Segelyacht, neuwertig und top gepflegt, mit guten und gemütlichen Segeleigenschaften zum entspannten Cruisen und Verweilen an Bord. 4 Doppelkabinen und 4 separate Nasszellen sowie ein großzügiger Salon und üppige Platzverhältnisse im Cockpit sind ideal für ausgedehnte Segelurlaube mit der Familie und auch für größere Crews. Auch die Stauräume und Bunkerkapazitäten sind (erwartungsgemäß) üppig bemessen. Diese Yacht gleitet zügig und sicher wie auf Schienen durch's Wasser, selbst bei gut 6bft. im zweiten Reff hoch am Wind. Zustand und Qualität waren (fast) einwandfrei. Technische Kritikpunkte waren: Der Kompass war fest und wurde umgehend instandgesetzt, AIS war zuvor ausgefallen und wurde ebenfalls umgehend instandgesetzt, AM/FM-Radio-Empfang war leider nicht möglich - wir hatten uns mit eigener Unterhaltungselektronik beholfen. NAVTEX-Ausrüstung hätten wir uns noch zusätzlich gewünscht, ebenso wie Radar, beides bekanntlich jedoch bereits im Vorfeld in der Konfiguration nicht vorgesehen. Die Anleitung für den (einzigen) Kartenplotter am stb-Steuerstand passt leider nicht zur verbauten Version. Alles Kleinigkeiten, die vom gewohnt sehr professionellen und hervorragenden 1. Klasse-Service soweit möglich umgehend instandgesetzt wurden - Chapeau! 3 Punkte sind eine konfigurationsbedingte Einschränkung und waren für uns (als passionierte Hochseesegler) jedoch besonders wichtig und v.a. Sicherheitsrelevant (!): 1.) Der deutlich unterdimensionierte und mittig positionierte Kompass ist grs. nicht nutzbar - weder vom stb- noch vom bb-Steuerstand direkt einsehbar, sondern nur von der Seite mit entsprechendem Winkelversatz - das geht gar nicht! Bleibt alleine der einzig verfügbare Kartenplotter am stb-Steuerstand, der die Kursdaten erst aus den vergangenen GPS-Positionsdaten berechnet. Das mag komfortabel und bequem sein, für ein präzises und sportliches Steuern jedoch völlig unzureichend, ein latentes Sicherheitsrisiko ist es noch dazu. 2.) Der Navigationstisch im Salon folgt leider dem aktuellen Zeitgeist und offensichtlich den mehrheitlichen Charterkundenwünschen, ist jedoch als "Katzentisch" deutlich unterdimensioniert, rückwärts zur Fahrtrichtung seitlich angeordnet, ohne Rückenlehne oder irgendeine Halte- oder Verkeil-Einrichtung bei hohem Seegang auf See. Es passen keine Karten auf den Tisch auch sämtliche Gegenstände rollen ab. Da möchte niemand auf See oder nachts navigieren, zumal auch kein Bildschirm unter Deck verfügbar ist. Es gibt zwar einen (von uns zu keiner Zeit genutzten) TV-Bildschirm und ein mobiles Notepad, aber wir bevorzugten unsere eigenen, elektronischen Hilfsmittel. 3.) Diese sehr großzügig dimensionierte und auch sehr komfortable Segelyacht wäre zum entspannten Cruisen und idyllischen Buchtenankern im Mittelmeer vermutlich besser geeignet, als auf der charmanten und gemütlichen Ostsee, mit vielen kleinen und romantischen Häfen. Während der mit 1,75m relativ kurze Kiel noch die Zufahrten oftmals ermöglicht, ist die Auswahl an typischen Pfahl-Boxen, die 4,50m Breite erlauben, leider sehr stark begrenzt. Das war selbst in der Nachsaison nicht immer einfach, an die Enge in der Hauptsaison nicht zu denken. Auf der Langstrecke und bei individuellen Ankern hat diese Segelyacht eindeutig ihre Vorzüge. Abschließend möchte ich noch einmal den außerordentlich professionellen und kompetenten Service und die jederzeit verfügbare, persönliche Betreuung von 1. Klasse hervorheben, die wir uneingeschränkt empfehlen können - vielen, herzlichen Dank und immer wieder gerne!

Michael Giehl

25.03.2021
10 Wochen BRUNO in Dänemark

vom 14.06-21.08.2020

Schifftaufe und los .

Eine große Yacht . Lässt sich erfreulich gut unter Motor bewegen . Trotz Doppelruder ist das manövrieren ,auch in engen Häfen ,kein Problem . Klassische Manöver ,wie eindampfen in Vor oder Achterspring ,sind dabei aber etwas träger und die Winkel werden nicht ganz erreicht.

Seglerisch sehr ausgewogen . Bei wind 6-7 Bft . zeigt sie überhaupt keine Ansätze zu einem Sonnenschuss. -wie auf Schienen hält sie ruhig und stoisch ihren Kurs.

Auch die Anordnung von Leinen , Schoten und Fallen ist gut gelöst .

Leider , wie halt bei so vielen Yachten , könnten die Fallenstopper von einer besseren Qualität sein . ( Grossfall rutscht leicht zurück ) .

Durch Ihre Breite und dem Kurzkiel fehlt bei Am-Wind Kursen etwas die Höhe . Verschmerzlich.

Halb-Wind und Raum mit Gennaker einfach klasse.

Das Cockpit ist riesig . Tolle Platzverhältnisse , Liegeflächen unter der Sprayhood ( Lieblingsplatz der weiblichen Crewmitglieder ) und alle Anordnungen passen . Die Ausstattung mit einem kleinen Plotter an StB. ist aber etwas minimalistisch . Ein paar Zusatzinstrumente wären wünschenswert. Tiefe und Sog .

Innen im Salon nettes Ambiente . Verarbeitung im Serienproduktionsstandard . Zugänglichkeit der Technik aber sehr gut .

Das Boot hat Spaß gemacht . Ist auch in jedem Hafen ein Hingucker. Noch mal vielen Dank an die Service Crew vor Ort , die zwischenLieferdatum und erstem Segeltag nicht viel Zeit hatten ( 2 Tage ) . (Top Job ).

Auch die Betreuung vor Ort wie immer 1 Klasse .

Trotz Corona hatten wir alle einen tollen und sehr stressfreien Urlaub in Dänemark . Nächstes Jahr gerne wieder .

Bleibt gesund .

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