Sun Odyssey 389 Lioba

Sun Odyssey 389 Lioba

Sailing yacht Sun Odyssey 389 Lioba, built in 2018 is anchored in the Heiligenhafen, Schleswig-Holstein, Germany. It has 3 cabins, can accommodate 6 + 2 people and has 1 toilets.

Yacht ID

196

Charter Bases

Heiligenhafen, Germany

Yacht Types

Sailing yacht

Yacht brand

Jeanneau

Yacht Model

Sun Odyssey 389

Yacht name

Lioba

Production year

2018

Mainsail type

furling/roll

Genoa type

furling/roll

Steering type

2 Steering Wheels

Number of rudder blades

1

Propulsion type

SAILDRIVE

Length

11.75 m

Beam

3.76 m

Draft

1.95 m

Engine

1 x 29 hp

Cabins

3

Berths

6 + 2

Max Persons

6

WC

1

Fuel tank

130 l

Water tank

200 l

Premium Equipment

Electric toilet
EQUIPMENT
Comfort
Cockpit cushions
Deck
Bathing platform
Cockpit table
Electric anchor windlass
Teak cockpit
Entertainment
DVD player
Indoor speakers
Outdoor speakers
Radio
TV
Galley
Hot water
Interior
Electric fans
Electric fans in cabins
Electric toilet
Navigation
AIS
Autopilot
Bow thruster
Composite steering wheels
GPS chart plotter
GPS chart plotter - cockpit
Tablet
Wind instrument/Anemometer
SERVICES
50 €

Radio expansion - If you don't have a radiotelephony certificate: We can expand for Yachs < 12m - Payable at the base

per booking

15 €

Pyro license - If you don't have a pyro license, online instruction before the start of the trip - Payable now

per booking

120 €

€10 per meter. From 0.50m it is rounded up. From 0.49 meters it is rounded down. - Payable at the base

per booking

100 €

Arrival 10pm the evening before. - Payable at the base

per booking

ADDITIONAL EXTRAS
48 €

Sheet, pillow, blanket, covers, large towel & small towel - Payable at the base

per set

100 €

First week single price. Every additional week 50% - Payable at the base

per week

100 €

First week single price. Every additional week 50% - Payable at the base

per week

100 €

First week single price. Every additional week 50% - Payable at the base

per week

YACHT BASE

Heiligenhafen, Germany

Recommended By

Dirk Kadach

Die Sun Odyssey 389 „Lioba“ kombiniert Komfort mit soliden Segeleigenschaften. Unter Deck sorgt die angepasste Niedergangstreppe für sicheren Halt bei Krängung. Mit einem Tiefgang von 1,95 Metern sind allzu flache Reviere nicht immer erreichbar, dafür wird man mit guter Performance belohnt.

Dirk Kadach

Die Oceanis 40.1 „Lioba II“ bietet viel Platz und ein modernes Rumpfdesign, das Komfort und Segelleistung verbindet. Das ergonomische Cockpit und die große Badeplattform sorgen für entspanntes Bordleben. Einziger Nachteil: Durch die Breite kann sie in engen Häfen mehr Platz beim Anlegen benötigen.

Guest Reviews

Frank Neuhaus vom Yachtclub Sauerland Möhnesee YSM

28.06.2026
Segeltörn mit der Oceanis 40.1 „Lioba II“ vom 20.06. bis 29.06.2026

Unsere Zeit an Bord der „Lioba II“, einer wunderschönen Oceanis 40.1, war ein unvergessliches Erlebnis. Das Schiff überzeugt nicht nur durch sein elegantes Design, sondern auch durch herausragende Segeleigenschaften. Besonders das Segeln bei leichtem Wind unter Gennaker bereitete uns großen Spaß – ein echtes Vergnügen!

Bei mäßigem Wind konnten wir sogar eine beeindruckende Geschwindigkeit von 9,2 Knoten erreichen. Die Ausstattung der „Lioba II“ ließ keinerlei Wünsche offen und trug maßgeblich zu unserem komfortablen und angenehmen Törn bei.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an das Team von 1 a Yachtcharter, das uns sowohl bei der Übergabe als auch bei der Rückgabe mit erstklassigem Service zur Seite stand. Die gesamte Crew war begeistert von diesem gelungenen Segelurlaub.

Wir freuen uns jetzt schon darauf, im nächsten Jahr wiederzukommen und die „Lioba II“ erneut zu chartern.

Viele Grüße vom Möhnesee

Eure YSM Crew

Bernd Krollzig

09.08.2024
Die Lioba II ist ein sehr gut ausgestattetes Schiff, das kaum Wünsche offen lässt. Weingläser habe ich bisher noch nicht erlebt. Auch meine eigenen Sitzkissen blieben unbenutzt. Die technischen Einrichtungen funktionierten einwandfrei.

Die Yacht lässt sich gut segeln , reagiert sehr direkt auf das Ruder und geht gut durch die Wellen.

Bei den Hafenmanövern sollte man sich darauf einstellen, dass der Radeffekt nicht sehr ausgeprägt ist, eher ein Anfangsimpuls. Zusammenfassend: Ein tolles Schiff, keine Kritikpunkte.

Die Abwicklung durch 1.Klasse Yachten: Super - wie immer!

Bernd Krollzig,10.8.2024

Dieter Gaus (Skipper)

17.08.2023
Das ist leider so, Vertrauen hilft da leider nicht. Deshalb lasse ich mir bei bei der Bootsübernahme auch die letzten zwei drei Protokolle der Rücknahme zeigen. Das ist beim Chartercentrum in der Regel kein Problem.

Andreas Franken

31.08.2022
Die Lioba ist ein solides Schiff und macht Spaß! Als vierköpfige Familie sehr gut geeignet für einen entspannten Sommertörn, wahrscheinlich weniger für ambitionierte sportliche Segler. Wie schon von anderen angemerkt, ist die Roll-Groß etwas knifflig (zeitweise muss man am Mast nachhelfen, damit das Groß rauskommt).

Insgesamt kann man die Lioba also gut empfehlen.

ABER: Bei der Rückgabe ging der Bootsmann schnurstracks auf eine Stelle am Steuerbord-Heck hin. Dort sah er einen kleinen Kratzer (ich habe ihn im Sonnenschein nicht gesehen und weiß auch nicht, wie der reingekommen sein soll). Nun bekam ich eine Rechnung über € 320.

ALSO: Man sollte sich vor der Abfahrt sehr viel Zeit nehmen (!) ,alles genau anzusehen und zu fotografieren. Vertrauen hilft hier nicht.

1. Klasse Yachten Team

31.08.2022
Moin Herr Franken,

wir freuen uns, dass Sie eine schöne Zeit an Bord hatten und das Ihnen unsere "Lioba II" gefallen hat!

Es ist schade, wenn die Rückgabe der Yacht mit einem unguten Gefühl beendet wird.

Uns ist bewusst, dass die Übergaben und Rückgaben immer ein sensibles Thema darstellen. Der direkte Weg vom Bootsmann zum Rumpf der Yacht ist aber nicht unüblich. Gerade bei den Schwimmstegen in Flensburg bietet es sich an, den ersten Kontrollgang ums Schiff zu machen. Der Bootsmann hat zur Übergabe und zur Rückgabe den entsprechenden "Gelcoatplan" dabei und den dort einen noch nicht verzeichneten Schaden notiert.

Es liegt uns absolut fern, Altschäden an andere Kunden weiter zu berechnen!

Sonnige Grüße von der Küste

Ihr Team von 1. Klasse Yachten

Sabine Barth Neto

23.10.2021
Die Lioba II hat uns in unserer Charterwoche viel Freude gemacht. Das Paltzangebot ist sensationell gut. Auch die Ausstattung mit Bettwäsche durch den Eigner war sehr gut und angenehm. Generell gut fänden wir, wenn der Eigner noch einige Handgiffe unter Deck nachrüsten könnte, denn bei Lage gibt es nur wenige Möglichkeiten sich festzuhalten. Vermisst haben wir die Sitzbank vor dem Tisch.... dies sind jedoch Klagen auf hohem Niveau. Zu den Segeleigenschaften: das Schiff ist gut (auch zu Zweit) händelbar. Beim Checkin sollte vom Bootsmann darauf hingewiesen werden, dass es zu Überläufern an der Spindel des Großsegels kommen kann. Abhilfe bringt ein leichtes Führen der Holeleine.

Das Boot läuft auf allen Kursen ruhig und stabil. Auch unter Maschinenfahrt ist das Boot gut steuerbar.

Fazit: wir würden LIOBA II gerne wieder chartern.

Daniel Sitzmann

16.08.2021
Wir waren mit der Oceanis 40.1 ("Lioba II") im Juli und August 2021 zu zweit unterwegs und konten das Schiff bei einer Kattegat-Runde in die westschwedischen Schären (Tjörn/Orust, Göteborg, Anholt, Samsö, etc.) sehr gut kennenlernen.

Die Lioba II ist sehr gut, nahezu luxuriös, ausgestattet. Der/die Eigner*in hat hier alles getan, damit einem tollen Törn und Aufenthalt an Bord nichts im Wege steht - danke dafür! Das Charterzentrum-Team war auch wie immer "1. Klasse", auch dafür Danke!

Unsere individuelle Bewertung spielt sich also auf einem sehr hohen Niveau ab, ggf. sind nicht alle Punkte für andere Crews relevant.

Oceanis 40.1:

Die Formen sind (für unser Auge) weniger gefällig/schiffig als bei anderen Modellen. Für uns sieht das Schiff von weitem eher aus wie ein Wohnwagen. Der Kompromiss ist klar: Es soll viel Platz unter Deck geben, dafür ist alles eckig und breit. Das Ziel "Platz" wird deutlich erreicht, die modernen Formen muss man mögen. Die Breite des Bootes fällt am meisten auf: 4,2 Meter bei 12,8 Meter Länge. Gerade die Heckpartie wirkt sehr wuchtig. Erfahrungsgemäß nicht unbedingt für die Boxen kleiner dänischer/schwedischer Häfen geeignet. In der dänischen Südsee sollten trotz des geringen Tiefgangs eher größere Häfen angelaufen werden, falls man nicht längsseits gehen kann oder ankert.

Segeln:

Das Boot braucht nach unserer Erfahrung schon etwas Wind, um in die Gänge zu kommen. Unter Windstärke 3 Bft kann man die Segel getrost unten lassen und sich auf die Maschine verlassen (der Yanmar bringt bei ~2300 Umdrehungen knapp 7 Knoten; ohne Strom und Wind; Kontrolle Öl-Stand von Steuerbord-Achterkabine aus). Ab mindestens 7 Knoten Wind macht es dann aber Spaß, auf Am- oder Halbwindkursen kommt man gut voran: 6kn Fahrt ab 10kn Wind, über 8kn Fahrt ab 15kn Wind. Bei Raum-/Rückenwind dürfen es schon gerne 4-5 Bft sein, um mit Genau und Groß in Fahrt zu kommen. Oder vorher mit dem kostenlosen Genaker, der sehr gut am festen Bugspriet gefahren werden kann! Das Boot lässt sich aufgrund der zwei Ruderblätter auch bei Lage sehr direkt steuern und hat auf uns seglerisch insgesamt einen guten Eindruck gemacht.

Etwas nervig war die Rollgroßanlage, die beim Segel setzen bzw. Ausziehen in der Trommel Überläufer der Reffleine produziert hat. Auch verschiedenste Variationen des Anstellwinkels des Großbaums (Niederholer/Dirk/Schot) konnten dies zumeist nicht verhindern. Wir konnten die Ursache nicht finden und sind uns nicht sicher, ob es eher ein Anwendungsfehler, ein bauliches Problem oder eine Kombination daraus war. Fragt bei Charter am besten direkt am Stützpunkt nach, wie hier die ideale Lösung ist, damit ihr dieses Problem nicht bekommt.

Unser Workaround: Reffleine am Mast beim Segelsetzen händisch in die Trommel führen, dann klappt es. Das Segel-Bergen klappte stets reibungslos. Insgesamt leider störend, da wir nicht in allen Momenten zum Mast wollten - denn: wofür dann eine Rollgroßanlage?

Manövrieren:

Tja, die ewige Diskussion um Doppelruderblätter, die bei den neuen, breiten Bootsdesigns eben obligatorisch werden. Beim Segeln kein Problem. Aber: Bei Hafenmanövern muss man schon relativ schnell fahren, um eine Ruderwirkung zu erzielen. Bei kleinen Häfen, die man nicht kennt, ist meistens nicht ideal. Da wir eine 2-Personen-Crew sind, nutzen wir gerne Manöver wie "Drehen am Teller" (durch Anströmen des Ruderblatts bei hoher Drehzahl, während das Boot keine Fahrt durchs Wasser macht) oder "Eindampfen in die Vorspring"; klappt beides nicht, da die Ruderblätter nicht direkt von der Schraube angeströmt werden und das Ruder eben nur bei Fahrt durchs Wasser reagiert.

Das Bugstrahlruder hilft bei mehr Wind nicht ausreichend, ein Heckstrahlruder gibt es nicht; bei Seitenwind treibt man stark seitwärts - vermutlich auch etwas begünstig durch den verkürzten Kiel.

Kurz: Wer das Manövrieren mit Yachten mit nur einem Ruderblatt gewohnt ist, muss hier umdenken und wird bei etwas mehr Wind vermutlich die eine oder andere unangenehme Situation erleben. Für unsere 2er Crew tendenziell ungeeignet, da wir in uns unbekannte Häfen eben langsam fahren wollen; was die Manövrierbarkeit stark herabsetzt. Die Oceanis ist in unseren Augen ein Boot für Ankerbuchten und große Häfen, aber nichts für kleine dänische/schwedische Häfen! Viele Hände an Deck machen es besser (Leinen/Fender), lösen das Problem vermutlich aber nicht.

Leben an Deck:

Hier spielt das Schiff seine Stärken aus. Sehr großes Cockpit mit großem Tisch (Kühlbox, Lampe, etc. - Rettungsinsel ist auch im Tisch), sehr große Badeplattform (mit Außendusche). Cockpitbänke eignen sich auch zum ausgestreckten Sonnenbaden. Prädestiniert fürs Ankern (Die Ankerwinde mit Fernbedienung funktioniert sehr gut. Achtung: funktioniert nur dann, wenn der Motor läuft; eine zusätzliche Sicherung gibt es nicht) und für Badestopps. 6 Personen finden hier bestens Platz, beim Segeln, Baden/Angeln, Essen im Cockpit und beim Sundowner! Gemütlich mit Teak.

Tipp: Wir hatten ein wasserfestes Sonnensegel mit 4x6 Meter dabei (im Internet für rund 25 EUR), die wir mit elastischen Befestigungsgurten z.B. über den Großbaum zu den Seiten und nach hinten gespannt haben. Schützt vor Sonne/Regen und ist ein günstiger und einfacher Ersatz für Bimini/Kuchenbude (wenn nicht in Fahrt). Das Cockpit bleibt so (wenn nicht in Fahrt) auch bei einem Regenschauer trocken und als Wohnraum nutzbar.

Das Deck ist vorm Sprayhood so geräumig, dass sich dort problemlos ein Dingi in aufgebautem Zustand stauen lässt. Wir haben es so 4 Wochen mitgenommen und konnten es mit dem Spi-Fall in wenigen Minuten wassern und einsatzbereit machen.

Leben unter Deck:

Auch hier ist die Yacht in ihrer Paradedisziplin, denn es gibt einfach sehr viel Platz. Für 2 bis 4 Personen ist es luxuriös, für 6 geht es auch noch, darüber wird es eng. Zudem gibt es zwei Nasszellen mit elektrischem WC und jeweils abgetrennten Duschen. Den Weg zur Yachthafen-Dusche erfährt hier eine echte Alternative (die zwei Wassertanks reichen auch eine Weile, Tank-Umschaltung vor der Treppe des Niedergangs). Insgesamt ist es durch die Rumpffenster relativ hell, alle Luken/Fenster können abgedunkelt werden. Das Lüften ist mit den vorhandenen Luken (insbesondere in den Achterkabinen) schwierig, aber es gibt Ventilatoren, die das etwas abfedern. Ansonsten: Gemütliche Sofas, TV, Radio, etc.

Die Bugkabine ist eine wahre „Eignersuite“ mit großen Bett (Koje wäre zu wenig), bei dem auch zwei Erwachsenes sich nicht in die Quere kommen. Die Heckkabinen wirken dagegen tendenziell eng, man stößt sich leicht den Kopf. Tolles Add-On: Das zubuchbare Bettzeug macht es sehr gemütlich!

Platz gibt es ansonsten genug, ebenso Stauraum (Schapps, Schränke, unter Bodenbrettern). Vorbildlich. Der Salontisch lässt sich in eine Doppelkoje verwandeln.

Die Küchenzeile bietet auch viel Platz und einen Kühlschrank mit Eisfach, Toploader und Tür.

Trotz der Größe des Schiffs, fällt die Stehhöhe eher gering aus. Angegeben sind 198cm, an vielen Stellen sind es eher maximal um die 190cm. Für ein Boot dieser Größe nicht besonders viel. Da ich 195cm groß bin, habe ich mir sehr oft den Kopf gestoßen, zumal Haltegriffe an der Decke in den Raum herabragen. Für Menschen bis 180cm Größe ist alles bestens, alle anderen mögen auf ihren Kopf achten.

Kritik - für uns negative Dinge:

- Rollgroßsegel (siehe oben)

- Manövrierbarkeit im Hafen (siehe oben)

- Relingspforten fehlen und machen das Übersteigen manchmal schwierig

- keine Bändsel/Tampen vorhanden (wird sicherlich noch nachgeliefert; zur Sicherheit eigene mitbringen).

- Wasserkocher riecht extrem nach Plastik (offenbar ein günstiges/asiatisches Fabrikat); das gekochte Wasser nimmt den Geruch/Geschmack an. Alternative: Wasserkessel auf der Gasflamme.

- Für Fans von Rührei: Es gibt keine beschichtete Pfanne, nur Edelstahl, was robust, aber schwieriger zu nutzen und zu reinigen ist (wir haben uns im Supermarkt für 20 EUR eine beschichtete Pfanne gekauft).

- AIS: Offenbar (noch) nicht installiert oder konfiguriert. Für uns störend, da wir diese Sicherheit bei Nachtfahrten oder schlechter Sicht gerne beim Queren von Schifffahrtswegen haben.

- Für Weinfans: Schapp mit Weingläsern vom TV verbaut; lässt sich nicht öffnen.

- Autopilot: Hat leider nur sehr unzuverlässig funktioniert. Offenbar stimmt an der Elektronik irgendetwas noch nicht ganz. Manchmal hat der Autopilot direkt zu Törnbeginn funktioniert, manchmal erst Stunden nach dem Start, manchmal gar nicht. Ein wahres Muster konnten wir nicht entdecken, ggf. hat es aber was mit Feuchtigkeit in der Elektronik zu tun. Prüft vor Törnbeginn unbedingt, ob der Autopilot funktioniert, damit Ihr im Notfall keine böse Überraschung erlebt. Wenn der Autopilot funktioniert hat, dann sehr gut, die Fernbedienung ist auch gut nutzbar.

Da wir das Schiff quasi auf seiner Jungfernfahrt genutzt haben, waren einige Dinge ggf. noch nicht komplett ausgestattet, einsatzbereit oder richtig konfiguriert. Das wird durch das Charterzentrum-Team sicherlich schnellstens behoben und stellt dann kein Problem mehr dar.

Als 2-Personen-Crew sind wir auf die reibungslose Funktionalität der Technik bzw. der elektronischen Hilfsmittel angewiesen (insbesondere auf langen Törns 10-12 Stunden). Daher war es für uns extrem störend, dass diese nicht wie gewünscht nutzbar waren. Leider hat das an vielen Tagen den Spaß zur Nichte gemacht.

Lange Rede kurz:

Die Lioba II ist ein sehr gut ausgestattetes Schiff und die Oceanis 40.1 an sich ein solides Boot mit viel Platz! Da uns einige Eigenschaften wichtig waren (die für uns als 2er-Crew das Segeln stressfrei und sicher machen), die dieses Boot für uns leider nicht erfüllen konnte, würden wir die Oceanis 40.1 nicht mehr chartern.

Zum Glück gibt es beim Charterzentrum ja eine große Auswahl. ;-)

Der Eigner

24.02.2025
Vielen Dank für den konstruktiven Kommentar.

Die Umleimer lösen sich leider teilweise wie auf fast jeder neueren Yacht und werden deshalb regelmäßig erneuert. Die Inneneinrichtung ist deswegen nicht „in die Jahre gekommen“ (s. hierzu den Videorundgang der Yacht).

Das Platzangebot ist wie auf fast allen 40-Fuß-Yachten: Dem einen reicht`s, dem anderen nicht!

Der Tisch steht auf 2 Steckpfeilern und ist nach persönlicher Prüfung bombenfest. Grundsätzlich lassen sich diese für Yachten bewerten Tischsysteme nach obenhin abziehen, um sie dann absenken zu können. Vermutlich ist das im Eifer des Gefechts passiert oder der Tisch wurde nach dem Absenken nicht wieder richtig zusammengesetzt.

Jürgen Flister

18.06.2024
Zweckmäßige Yacht ohne Schnörkel. Das Bugstraahlrude ist praktisch, aber ein wenig schwach.

Die Inneneinrichtung ist in die Jahre gekommen, Umleimer an den Schapps und Türen lösen sich. Sie segelt auch gerefft ganz ordentlich. Mit sechs Personen zu segeln ist angesichts des Stauraums nicht vorstellbar. Zu zweit, maximal zu dritt reicht der Platz. Bei Lage nicht am Salontisch abstützen, der fällt um. Für den Fernseher gab es leider keine passende Fernbedienung, das war leicht zu verschmerzen. Die Küchenausstattung ist überaus reichlich, alles vorhanden!

An Deck passen Fallen und Schoten manchmal nicht zu den Winschen und Klemmen, insbesondere für die Genuaschot.

Sehr komfortabel kist die elektrische Toilette.

Jürgen Flister

18.06.2024
Zweckmäßige Yacht ohne Schnörkel. Das Bugstraahlrude ist praktisch, aber ein wenig schwach.

Die Inneneinrichtung ist in die Jahre gekommen, Umleimer an den Schapps und Türen lösen sich. Sie segelt auch gerefft ganz ordentlich. Mit sechs Personen zu segeln ist angesichts des Stauraums nicht vorstellbar. Zu zweit, maximal zu dritt reicht der Platz. Bei Lage nicht am Salontisch abstützen, der fällt um. Für den Fernseher gab es leider keine passende Fernbedienung, das war leicht zu verschmerzen. Die Küchenausstattung ist überaus reichlich, alles vorhanden!

An Deck passen Fallen und Schoten manchmal nicht zu den Winschen und Klemmen, insbesondere für die Genuaschot.

Sehr komfortabel kist die elektrische Toilette.

Michael May

24.03.2021
Wir sind vom 6. - 12. Juli 2019 zu fünft mit der Lioba von Heiligenhafen aus gesegelt. Stauraum - wie fast immer - für Ausrüstung und Proviant knapp.

Segel- und Manövriereigenschaften sind gut, unter Segeln wie auch im Hafen unter Motor. Rollfock problemlos zu händeln, Rollgroß bei sachgerechter Bedienung ebenfalls ("nicht um die Kante" einwickeln. Wir hatten teilweise Windstärken bis 7 Bft. Durch zeitiges Reffen wurde nicht übermäßig Lage geschoben, die Geschwindigkeit fiel dadurch kaum ab, Segeleigenschaften bei allen Reffzuständen einwandfrei. Etwas lästig: Die Turnerei zum Mast bei Reffmanövern.

Auf Grund unserer Kurse kam der Genaker nicht zu Einsatz. Erstmalig den Luxus einer Toilette mit elektrischer Spülung genossen - funktioniert einwandfrei. Nicht unwichtig: Koch- und Essgeschirr ist reichlich vorhanden, der Kühlschrank nimmt neben dem Proviant auch einen guten Biervorrat auf (Promillegrenze beachten). Nach insgesamt

9 Std. unter Motor waren gerade mal 10 l Diesel verbraucht.

Am 2. Tag rotierte die UKW-Antenne wie ein Lämmerschwanz auf dem Mast. Befestigungsversuch (im Hafen) erfolglos, da Spifall zu Tief aus dem Mast kommt und Arme zu kurz sind (fehlt ca. 1 m), trotzdem schöne Aussicht von da oben. Mit der Dirk hätte es wohl geklappt, sollten wir aber (nach Rücksprache mit H. Kadach) nicht machen. Letztendlich ist die Antenne oben geblieben, UKW hat auch immer funktioniert.

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